Was bisher geschah
Komparse beim Kurzfilm
2 Tage, 12h/Tag, davon 10 Stunden rumsitzen und warten (und vom Catering gebrauch machen – das, leider, ein wenig von meinem Geschmack abwich); aber es hat sich gelohnt. Denn nach all dieser Zeit des rumsitzens und des 5 Uhr aufstehens um den Zug doch beinahe zu verpassen: Meine 20-30 Sekunden im Hintergrund eines 35/16 mm Diplomfilms der dffb waren im Kasten. Ich werde wahrscheinlich durch die Tiefenunschärfe nichtmal zu erkennen sein, ich habe sicher viele Ausdrucksfehler in der Continuity und dieser Film wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mein Durchbruch werden ABER ich hatte Spaß, wieder was gelernt und vor allem: Kontakte geknüpft.
Hauptrolle in einem Theaterstück über Drogen…
Klingt auch erstmal gut. Hauptrolle. Habe mich auch wahnsinnig gefreut. Aber dann kam mir das wirkliche Leben dazwischen: Menschen. Ein Mensch – der Regisseur. Oder besser formuliert: Der selbsternannte Regisseur und Autor. Von diesen Tätigkeiten hat er soviel Ahnung wie ein katholischer Priester von Eheberatung.
Nicht nur dass er sich andauernd in seinen Regieanweisungen widerspricht, dass man das Skript in Ausdruck und Orthographie so nicht mal einem Drittklässler verziehen hätte oder dass er, einen Monat vor der Premiere, nur mehr als ein vages: “Mal schauen wohin sich das Stück entwickelt” rausbekommt – nein! Die letzte Probe eröffnete er, bekleidet mit weißem “Pulver” an Nase, Oberlippe und Kinn. Und noch schizophrener als sonst.
Ich habe große Erwartungen an dieses Stück und hoffe das alles glatt läuft.
Aber: Ich fange gerade erst an; da kann man sich die Regisseure nicht aussuchen. Und außerdem habe ich am Sonntag Abend noch ein Meeting mit einer anderen Regisseurin. Ich habe große Erwartungen und hoffe das alles glatt läuft.